Hochschulisches Gesundheitsmanagement

Humboldt-Universität zu Berlin | Hochschulisches Gesundheitsmanagement | Wir stellen uns vor - mit unseren Tipps für stressige Zeiten

Wir stellen uns vor - mit unseren Tipps für stressige Zeiten

Im Berufsalltag bauen wir Strukturen zur systematischen Gesundheitsförderung an der HU auf. In diesem Beitrag verraten wir Ihnen unsere ganz persönlichen Strategien und Rituale, um ausgeglichen und gesund durch stressige Zeiten zu kommen und 2022 fit zu starten.

 

Prof. Dr. Bernd Wolfarth: Mit Sport gegen Stress

"Der Terminkalender ist eigentlich permanent prall gefüllt und zusätzlich macht der Vorweihnachtstress auch vor mir nicht Halt. Was mir am besten hilft, ist regelmäßiger Sport. Bei einer ausgiebigen Runde auf dem Rennrad rund um die Seen im Norden Berlins, oder in Laufschuhen durch das Tegeler Fließ und den Tegeler Forst, kann ich wunderbar abschalten. Auch ein in den Arbeitsalltag eingebauter 10km „lunch run“ vom Sportinstitut der HU rund um den Tiergarten und zurück ist für mich ab und zu eine gute Möglichkeit, um wieder Kraft und gute Laune zu tanken."

 

 


Martina Rost: Auf dem Wasser entspannen

"Zugegebenermaßen hat mich Amors Pfeil erst im Sportstudium mit meiner Ausbildung im Segeln getroffen und meine Liebe zu allem, was auf dem Wasser stattfindet, entfacht. Für mich ist oft die schönste und beste Entspannung, zu Hause am Müggelsee mein Kanu oder SUP zu nehmen und einfach los zu paddeln – im Einklang mit der Natur entweder den Kopf frei zu bekommen oder, wenn Wind und Wellen es zulassen, auch das eine oder andere Thema konzentrierter zu durchdenken. Sich gleichzeitig dabei auch noch auspowern zu können ist ein wunderbarer Nebeneffekt."

 

 


Jeannine Kahlweiß: Wunderheilmittel Natur

"Der Duft von taufrischem Moos, wohlklingende Laute verschiedenster Lebewesen, der Blick auf malerische Farbkompositionen – nichts erdet und entschleunigt mich so sehr wie ein Spaziergang durch die beruhigende Atmosphäre der Natur. Mit allen Sinnen und ganz bewusst die vielfältigen Eindrücke der Natur wahrzunehmen, lässt mich den Alltagsstress vergessen und zu neuer Kraft finden. Das Handy bleibt dabei natürlich zu Hause und passt vertrauensvoll auf die Flut an Mails und Push-Nachrichten auf. Übrigens: Schon fünf Minuten täglich in der Natur helfen nachweislich dabei, Stimmung und Selbstwertgefühl deutlich zu erhöhen. Was für ein wahres Wunder!"

 


Lea Beeck: Eiskalt warm werden

"Von Omas Wollsocken bis zum beheizbaren Fußwärmer habe ich erfolglos alles ausprobiert, um in der dunklen Jahreszeit warm zu bleiben. Bis ich vor ein paar Jahren ganz kontraintuitiv kaltes Wasser für mich entdeckt habe. Ob es die morgendliche kalte Dusche ist oder der Sprung in den nebelverhangenen See, nichts stellt meinen Organismus so gründlich auf Heizung um wie kaltes Wasser im Winter. Das Beste: Kalte Bäder machen nicht nur warme Füße, sondern stärken auch das Immunsystem. Obendrauf bekommt man noch gute Laune, denn bereits nach 15-20 (langen) Sekunden im Wasser schüttet der Körper ordentlich Dopamin aus."

 


Pia Knothe: Bewusst Musik hören – mit Vinyl

"Für Musik interessiere ich mich, seit ich denken kann. Ihre Kraft, ihr Einfluss, ihre Vielseitigkeit faszinieren mich immer wieder aufs Neue. Sie gibt mir unheimlich viel und ist für mich im Leben nicht mehr wegzudenken. Dennoch ertappe ich mich dabei, wie sie auch bei mir gestreamt oder im Radio gehört oftmals nur noch als Hintergrundmusik vor sich hin „dudelt“. Fühle ich mich gestresst, wird es spätestens Zeit für meine Zeremonie mit dem Plattenspieler. Die Vinyl auflegen, umdrehen, den sich drehenden Plattenteller und das Stroboskop beobachten und bewusst Musik hören – das hilft mir abzutauchen und zu regenerieren."

 


Carla Ankermann: Entspannung durch Malen

"Manchmal kommt man mit all seinen Aufgaben gefühlt gar nicht mehr hinterher – sei es Arbeit, Haushalt, Studium oder das Last-Minute-Geschenke-Finden. Mir tut es an solchen Tagen gut, mich abends hinzusetzen und zu malen. Hier verfolge ich kein klares Ziel und was am Ende herauskommt, ist auch eher nebensächlich. Vielmehr hilft das Malen mir, den Kopf frei zu kriegen. Das Schöne daran: man ist komplett unabhängig vom Wetter – gerade an kalten Wintertagen genieße ich es, mit einem schönen Kaffee vor Leinwand oder Papier der Kreativität freien Lauf zu lassen."

 


Yoanna Yankova: Psychisch gesund mit Meditation

"Seitdem ich nach Berlin für mein Studium gezogen bin, habe ich vieles probiert, um den Stress abzubauen, negative Gedanken aufzulösen und mich richtig zu entspannen. Neben dem Lesen haben sich vor allem geführte Meditationen als sehr hilfreich erwiesen, welche ich mit Freude nach einem langen Tag oder zwischen Veranstaltungen höre. Bei so einem mentalen Training wird die Dynamik des Geistes während der Meditation erklärt und manchmal wird man sogar in eine ganz andere Welt oder einen ruhigen Lieblingsort transportiert. Das hilft mir mein Bewusstsein von den negativen Auswirkungen des Alltags zu befreien."